Seit wann gibt es Übersetzungen? Ein historischer Rückblick

Die Geschichte der Übersetzung

 

Der Stein von Rosette, ein Priesterdekret aus dem Jahr 196 v. Chr. wurde in drei Schriften (Demotisch, Altgriechisch und Hieroglyphen) verfasst und gilt als eines der ältesten Nachweise von multilingualer Kommunikation. Der Überlieferung nach sollten drei Bevölkerungsgruppen die Botschaft verstehen; die Priester, die Beamten und die griechischen Herrscher. Weiterführende Informationen finden Sie auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Stein_von_Rosette

 

Seit 250 v. Cr. wird die Bibel in diverse Sprachen übersetzt. Somit ist die Bibel das am häufigsten übersetzte Buch der Welt. Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Bibel in über 2.900 Sprachen übersetzt wurde. Zwar versuchten einige Päpste die Übersetzung der Urschriften in diverse Umgangssprachen zu verhindern, jedoch ohne größeren Erfolg. Sie vertraten die Ansicht, dass nur eine bestimmte gesellschaftliche Klasse die heilige Schrift verstehen und interpretieren sollte, da die breite Masse mental dazu nicht in der Lage sei.

 

Für einige Herrscher war Übersetzung gleichzusetzen mit "Verrat", da die mühsam erlangten Erkenntnisse der eigenen Kultur unverantwortlich in eine fremde Sprache übertragen wurden, somit konnten die Anderen, im schlimmsten Fall die verfeindeten Gegner, einen vorhandenen Wissensvorsprung mühelos egalisieren.

 

Der Beruf des Übersetzers steht seit jeher im Mittelpunkt des Interesses, der Berufsstand musste sich schon immer mehr behaupten. In der heutigen Zeit der automatischen und kostenlosen Übersetzerprogramme ist manch eine Prognose zu hören, wonach der Beruf des Übersetzers ein Auslaufmodell sei. Wir finden aber: "Akinek a halálhírét költik, az sokáig él".

 

Als modernes online Übersetzungsbüro freuen wir uns über Ihre Anfragen aus der Gegenwart!

 

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